Bio Sauna

Im Vergleich zu einer Finnischen Sauna ist die Bio-Sauna eine wesentlich schonendere Alternative. Die Bezeichnung ‚Bio‘ steht hier nicht für besonders natürliche Aufgusszusätze oder spezielle Hölzer, sie sagt lediglich aus, dass es sich bei dieser Saunaform um eine besonders schonende Variante mit wesentlich niedrigeren Temperaturen und einer höheren Luftfeuchtigkeit handelt.

Merkmale einer Bio-Sauna

Die Bio-Sauna wird auch als Niedertemperatursauna bezeichnet. Die Temperaturen bei dieser Saunaform sind mit 45 – 60 Grad relativ mild. Die Luftfeuchtigkeit liegt um etwa 50 % höher als bei einer klassischen Sauna, also zwischen 40 und 60 Prozent.

Typische Saunaaufgüsse, wie sie beispielsweise in einer Finnischen Sauna üblich sind, finden hier aufgrund der niedrigen Temperaturen nicht statt. Der Dampf wird aus einer speziellen Öffnung in den Raum abgegeben und besteht in der Regel aus destilliertem Wasser. In ein Sieb über dieser Öffnung werden dann Kräuter wie beispielsweise Rosmarin, Salbei, Johanniskraut oder Pfefferminze, gegeben. Der Dampf nimmt die Wirkstoffe und entsprechenden Aromen auf und gibt sie in den Raum ab.

Bis der Nutzer hier ins schwitzen kommt, vergeht relativ viel Zeit. Das macht die Bio-Sauna besonders Kreislaufschonend. Zudem wirkt sie sich positiv auf die Atemwege aus. Aufgrund dessen eignet sich diese Saunaform besonders für Personen, die Probleme mit dem Kreislauf haben, die die Sauna nur gelegentlich nutzen oder jene, die Anfänger im Bereich Saunieren sind. Auch Kinder und Senioren sind in einer Bio-Sauna gut aufgehoben.

In einigen Bio-Saunen werden auch spezielle Lichttherapien angeboten. Die vier Farben Rot, Grün, Blau und Gelb sollen hier für geistiges und körperliches Wohlbefinden sorgen. Rot soll wärmend und durchblutungsfördernd wirken, Grün beruhigend und regenerierend, Blau entspannend und Gelb stimmungsaufhellend.

Was man bei einem Saunabesuch beachten sollte

Einen Saunagang sollte man weder mit leerem noch mit besonders vollem Magen absolvieren. Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Saunabesuch sollte mindestens eine Stunde liegen.

Aus hygienischen Gründen sollte man vor dem Gang in die Sauna duschen, um mögliche Rückstände von Pflegeprodukten zu entfernen. Ein Saunagang in der Bio-Sauna sollte dann zwischen 20 und 30 Minuten dauern und das etwa 2-3 mal in der Woche. Nach jedem Saunagang sind Ruhephasen von etwa 30 Minuten empfehlenswert.

Bei täglichem Saunieren in der Bio-Sauna ist ein Saunagang ausreichend. Geht man einmal wöchentlich in die Sauna, können bis zu drei Saunagänge absolviert werden und bei zwei oder drei Saunabesuchen in der Woche sollten jeweils zwei Saunagänge nicht überschritten werden. In den Ruhephasen dazwischen sollte man unbedingt ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, damit der Wasserhaushalt ausgeglichen wird.

Bio-Sauna – die schonende Variante

Regelmäßige Besuche in der Bio-Sauna können u.a. das Immunsystem stärken und Hautunreinheiten entgegenwirken. Das setzt allerdings die richtige Vorbereitung und die Einhaltung entsprechender Vorsichtsmaßnahmen voraus. Nur dann kann eine Bio-Sauna, sei es mit Kräutern, ätherischen Ölen oder Licht auch den gewünschten Erfolg bringen.