Ausdauertraining

Entspannung pur und gesundheitliche Vorsorge

Der gänzlich veränderte Alltag vieler Menschen und die immer längere Arbeit im Büro führen dazu, dass immer mehr nach einer Alternative suchen. Das Ausdauertraining wird deshalb im Alltag immer wichtiger, ist es doch nicht nur in körperlicher Hinsicht, sondern auch mit Blick auf die Gesundheit eine sehr empfehlenswerte Tätigkeit. Wer dank eines kontinuierlichen Trainings in der Lage ist, über einen längeren Zeitraum ausgeprägte Leistungen zu erbringen, der stärkt die eigene Gesundheit, minimiert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und senkt die Gefahr von Herzinfarkten deutlich ab. Ein gestärktes Immunsystem und ein besseres Blutbild gehören dazu.

Auch außerhalb des Fitnessclubs ist Ausdauertraining möglich

Ein wirkungsvolles Ausdauertraining ist nicht nur im Fitnessclub möglich, sondern kann auch mit vergleichsweise geringem Aufwand selbst und außerhalb professioneller Zentren praktiziert werden. Wichtig ist, dass dieses Training kontinuierlich, also am besten ganzjährig erfolgt. Abgestimmt auf die Besonderheiten von Sommer und Winter und optimiert auf die Belastung des Körpers kann die Beweglichkeit des Körpers sehr gut trainiert werden. Ratsam ist es zudem, die Intensität und den Belastungsumfang nach der Jahreszeit zu steigern: Zwischen Frühjahr und Sommer wird der Trainingsumfang bis zu einer täglichen Einheit gesteigert werden, später nimmt er wieder ab. Im Winter und Frühjahr sollte dabei insbesondere die Grundlagenausdauer gestärkt werden und der Fettstoffwechsel gestärkt werden. Ab Mitte Frühjahr schließen sich dann sinnvollerweise Trainingseinheiten an, die wettkampfspezifische Anforderungen wie Schnelligkeit oder Weite stärken.

Belastung und Erholung optimal kombinieren

Bei jedem Ausdauertraining hängt der Erfolg maßgeblich davon ab, dass Reiz und Regeneration in einem gesunden Verhältnis stehen. Das bedeutet, dass auf eine Belastung eine Erholungsphase folgt und dass nach Möglichkeit dieser Zyklus immer eingehalten wird. Diese Regeneration ist notwendig, um den Körper ausreichend Gelegenheit zur Erholung zu geben. Generell ist es sinnvoll, sein Ausdauertraining in Zyklen zu organisieren. Die immer wiederkehrenden Intervalle sind Garanten des Erfolgs und damit ideal, um seine Gesundheit zu stärken. Als Faustregel für einen Einsteiger gilt, dass nach einer Belastungsphase von zwei bis vier Tagen ein Regenerationstag folgen sollte, an dem keinerlei sportspezifische Übungen vorgenommen werden oder höchstens minimal trainiert wird.

Vom Laufen bis zum Inlineskaten – alles ist möglich

Als gebräuchliche Sportarten für ein erfolgreiches Ausdauertraining gelten Radsport und Triathlon, aber auch der Langstreckenlauf ab 3.000 Meter und der Skilanglauf im Winter. Alternativ bieten sich das Inlineskaten und der Eisschnelllauf, der Orientierungslauf oder der Kanurennsport an. Regelmäßig ausgeführt sind sie ideal, um den gewünschten Erfolg vergleichsweise zeitnah und nachhaltig zu ermöglichen.